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Eine (Zeit-)Reise nach Gmünd

Vor mehr als 70 Jahren begann in einem beschaulichen kleinen Ort in Österreich die Suche nach dem Sportwagen der Zukunft. Sie hält bis heute an. Wir sind zum Ausgangspunkt gefahren.

Noch immer ist die Strecke gut getarnt. Über eine Mautstraße geht es relativ einsam hinein in das österreichische Bergidyll bei Kärnten. Hier, an einer unscheinbaren Landstraße nahe dem Ort Gmünd, steht sie, die Geburtsstätte von Porsche.

Während der Vater, Ferdinand Porsche, noch in französischer Kriegsgefangenschaft ist, übernimmt Sohn Ferry Porsche die Leitung des Unternehmens und entwickelt den Porsche mit der Konstruktionsnummer 356, den ersten Sportwagen, der 1948 unter dem Familiennamen auf den Markt kommt. Dem Porsche Museum Gmünd ist es zu verdanken, dass die alte Werkstatt noch heute steht – im restaurierten Originalzustand

Zeichnungen, der Schreibtisch von Ferry und sogar sein alter Werkstattkittel mit Volkswagen-Emblem hängen dort, als habe Ferry Porsche nur eben kurz den Raum verlassen. Am 17. Juli 1947 begann die Entwicklung, knapp ein Jahr später, am 8. Juni 1948, startete der erste Porsche zu seiner Jungfernfahrt.