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Über kurz oder lang: von Kalendern und Arbeit

FIA-Präsident Jean Todt findet: Der Rennkalender der Formel 1 ist nicht zu lang und 22 Rennen sind auch nicht zu viel. Die Teams sehen das naturgemäß ganz anders. Wir halten uns aus dieser Diskussion schön heraus – schließlich fährt Porsche ja auch nicht in der Formel 1 mit. Und halten es deshalb in diesem Artikel auch ganz kurz.

Text: Jack Weil Foto: Erhardt Szakacs 14.01.2020 3 min

Die Motorsportwelt diskutiert: Ist der Rennkalender der Formel 1 mit 22 Rennen zu lang? Und was, wenn 2021 noch drei weitere Läufe dazukommen? FIA-Präsident Jean Todt hat dazu eine klare Meinung. Und sagt über den Stress für die Angestellten in der Königsklasse: Die Arbeit selbst ist schon ein großes Privileg. Man sollte schätzen, was man hat und sich nicht auch noch darüber beklagen. Hatten wir auch nie vor – schließlich schätzen wir unsere Sportwagen aus Zuffenhausen. Und das auch ohne die Teilnahme von Porsche in der Formel 1. Und weil der Rennkalender auch diese Saison schon lang genug ist, halten wir den Text hier als Ausgleich ganz kurz – und zeigen stattdessen lieber die besten Porsche Motorsport-Bilder von Fotograf Erhardt Szakacs. Und philosophieren nebenbei ein wenig über die Arbeit an sich.

Der Arbeitsplatz

Stimmt die Einrichtung im Büro, arbeitet es sich gleich viel leichter. Da kann man auch die Piloten der zahlreichen Porsche 911 fragen. Die gehören bei historischen Rennen auf dem Nürburgring mit ihrem links sitzenden Zündschloss und dem Heckmotor nicht ohne Grund zu den begehrtesten Arbeitsplätzen. Wer würde da nicht auch unbezahlte Überstunden machen?

Kurze Pausen einlegen

Hilft gegen zu volle Kalender und Stress im Handumdrehen: eine kurze Pause. Erst recht, wenn es dabei auch noch das Kurzheck des Porsche 917 ist. Dank des Rennwagens des Jahrhunderts vergeht die Zeit auf der Strecke auch wie im Flug. Und der lange Kalender löst sich quasi in Wohlgefallen auf.

Wenn's länger dauert

Darf es auch etwas mehr sein? Gerne. Nein, die Rede ist nicht von der Wurst in der Metzgerei. Oder etwa der Arbeit. Sondern natürlich von der Belichtungszeit in der Motorsportfotografie. Die Würze liegt da nämlich nicht immer in der Kürze. Sondern manchmal auch in der Langzeitbelichtung.

Überstunden

»Tu, was die liebst, und du musst nie wieder arbeiten«, heißt es in einem bekannten Spruch. Stimmt. Bestes Beispiel? Sind die Rennfahrer der GT3-Boliden auf der Nürburgring-Nordschleife. Denn in einem Porsche macht das Fahren so viel Spaß, dass sie freiwillig Nachtschichten einlegen.

Das Wochenende

Hoch die Hände, Wochenende! So und nicht anders begrüßt man die letzten zwei Tage der Woche. Denn die bedeuten nicht nur Freizeit – sondern sind auch traditionell der Moment, in der man die Rennstrecke der Wahl besucht. Egal ob zum Zuschauen – oder natürlich auch zum selbst Fahren.