Thai-Boxer: der Porsche im Kurvenparadies

Thai-Boxer: der Porsche im Kurvenparadies

One night in Bangkok? Wenn dort »Das Treffen« steigt, dann immer gerne. Damit sich der Fernflug aber auch wirklich lohnt, verbindet man die Reise am besten noch mit einem Roadtrip. So wie es Stefan Bogner getan hat.

Interview: Alexander Morath Foto: Stefan Bogner 08.02.2019 3 min

Knatternde Tuk-Tuks (#lmao). Cliffdiving (#yolo). Dschungel-Trekking (#wanderlust). Dazu exotisches Streetfood (#nomnom), Tanning am Traumstrand (#lifeisabeach) – und nicht zu vergessen: die obligatorische Fullmoon-Party (#volleralsdermond). So kennen wir Thailand aus dem Newsfeed irgendwelcher Random-Rucksacktouristen.

Thai-Boxer: der Porsche im Kurvenparadies

Wer die Oberfläche jetzt aber mal munter aufbohrt, der findet in Thailand fernab ausgelutschter Instagram-Motive auch eine pulsierende Porsche Szene, deren Hingabe zur Marke aus Zuffenhausen mindestens so groß ist wie die Luxussteuer in diesem Land hoch.

Thai-Boxer: der Porsche im Kurvenparadies

Sihabutr Xoomsai, der von seinen Freunden nur Tenn genannt wird, ist einer dieser Porscheverrückten. Und als Initiator von »Das Treffen«, dem größten Porsche Community-Event im südostasiatischen Raum, auch gleichzeitig deren Bindeglied.

Thai-Boxer: der Porsche im Kurvenparadies
Thai-Boxer: der Porsche im Kurvenparadies
Thai-Boxer: der Porsche im Kurvenparadies

Inwiefern sich diese Szene nun von jener unterscheidet, wie wir sie aus Europa oder Amerika kennen? Findet man dann am besten auf der Straße heraus. Curves-Macher und Fotograf Stefan Bogner hat sich deshalb mit Tenn und dessen Kumpels in den Norden Thailands aufgemacht. Dorthin, wo einige der aufregendsten Kurven zu finden sind und sich die Straße angesichts eines alles überlagernden Daches aus Baumkronen zu einem endlosen Tunnel verdichtet. #roadtrip.

Thai-Boxer: der Porsche im Kurvenparadies
Thai-Boxer: der Porsche im Kurvenparadies
Thai-Boxer: der Porsche im Kurvenparadies

#porschetalk

Stefan, was sollte man für so einen Roadtrip durch Thailand unbedingt mitnehmen?

T-Shirts, Sonnencreme, Kamera.

Thailand gilt als das Land des Lächelns, weniger als das Land der luftgekühlten Motoren. Oder etwa doch?

Ich war selbst erstaunt und hätte nie gedacht, dass es in Thailand eine so große Porsche Community gibt. »Das Treffen 3« in Bangkok hat aber genau das gezeigt.

Thai-Boxer: der Porsche im Kurvenparadies
Thai-Boxer: der Porsche im Kurvenparadies
Thai-Boxer: der Porsche im Kurvenparadies

Die Begeisterung für die Marke Porsche vereint ganze Kontinente. Gibt es im Vergleich zur amerikanisch-europäischen Community trotzdem Unterschiede?

Die Europäer sind etwas »old school« unterwegs, in den USA dagegen ist vieles sehr »durchgestylt«. Im Vergleich dazu präsentiert sich die Porsche Community in Thailand um einiges gelassener. Die Devise: »easy und laid back« – aber nicht im oberflächlichen Sinne, sondern verbunden mit einer gewissen Tiefgründigkeit. Vom Porsche Design-Schlitten bis hin zum raren Sammlerteil findet man in privaten Minimuseen in Bangkok einfach alles. Unfassbar. Die asiatische Porsche Community hat ihren ganz eigenen, coolen »Style«, dazu noch diese Kultur, die einfach einzigartig ist.

Thai-Boxer: der Porsche im Kurvenparadies

Was hat Dich auf Deiner »Das Treffen«-Tour besonders begeistert?

Die Summe der Dinge. Man ist sofort willkommen und integriert. Der Trip durch Thailands Norden mit Tenn´s Freunden war eine der coolsten Erfahrungen überhaupt. Vielleicht auch, weil man einen Roadtrip durch Thailand als Europäer nicht unbedingt auf dem Schirm hat. Alles in allem: super Flow, super Typen, super Essen, super Wetter. Nach zehn Tagen hatte ich dann 14.000 Bilder im Kasten – davon eines besser als das andere.

Dürfen wir uns also auf eine »Curves – Thailand«-Ausgabe freuen? ;-)

Definitiv!

Thai-Boxer: der Porsche im Kurvenparadies