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Spiel mir das Lied vom Boxer

20 Outlaws, eine Basis im Wilden Westen: klingt gefährlich – ist aber ganz entspannt. Zumindest, wenn sich wie beim Pop-up-Event #CREWSN in Gelsenkirchen alles um Luftkühlung statt Revolver dreht.

Text: Marko Knab Foto: SSSZphoto 02.07.2019 1 min

Was haben die Daltons, Billy the Kid und Jesse James gemeinsam? Richtig, fuhren im Wilden Westen alle keinen Porsche. Und hatten es als Outlaws faustdick hinter den Ohren. Unangepasst, gaben nichts auf Konventionen und angebliche Regeln. Verhalf ihnen zu einem eher kurzen Leben mit einem respektablen Legendenstatus. Der kann sich durchaus mit der Marke aus Zuffenhausen messen. Die wird gerade selbst zu einem Kristallisationspunkt für die moderne Version des Outlaws – Fans der Marke, die ihren eigenen Gesetzen bei der Gestaltung und Modifikation von Elfern folgen.

Der Bekannteste unter ihnen ist dabei wohl Magnus Walker – Lonesome Driver aus L.A. Aber auch in Deutschland blüht die Szene: zum Beispiel beim #CREWSN, wenn sich die deutschen Outlaws rund um Tom Gädtke von Onassis Porsches und Moritz Leidel von Flat6High5 zusammenrotten. So wie in Gelsenkirchen, vergangenen Freitag. Mitten im deutschen Wilden Westen, sozusagen.

Dabei geht es nicht mehr um Kaliber, sondern um die Community. Ein Treffen unter Freunden und Gleichgesinnten, für die auch gerne ein paar Kilometer mehr unter die Räder genommen werden. Ein grüner Elfer in RS-Optik kam aus Cuxhaven, ein VW T3 Pritsche aus Bayern. In Ordnung, ist kein Porsche. Aber garantiert luftgekühlt mit viel Patina wie all die Elfer und 356er. Quasi »Spiel mir das Lied vom Boxer«. Gibt es einen besseren Soundtrack für die Fahrt in die untergehende Sonne? Nö. Und zum Glück ist Volume zwei schon in Sicht. Wann und wo? Augen auf bei Instagram.

Informationen zu möglichen kommenden Pop-up-Treffen:

Onassis Porsches

Flat6High5