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Porsche of the Day: 911 Turbo

Einen Elfer steigert man wie? Mit einem Turbo. Einen Turbo steigert man wie? Mit zwei Turbos. Was es sonst noch zum Klassenprimus in der Klasse der Sportwagen braucht, führt Porsche mit dem heute präsentierten 992 Turbo vor.

Text: Alfred Rzyski Foto: Porsche 16.07.2020 1 min

Den neuen 911 Turbo an einem Donnerstag vorstellen? Nur konsequent von Porsche. Denn wenn ein Sportwagen dem nach dem Donnergott benannten Wochentag gerecht wird, dann der neue Elfer. Mit markantem Heckflügel und werksseitiger Leistungssteigerung, die er zwei Ladern mit variabler Geometrie verdankt. Die legen die Latte für die vielleicht bekannteste Modellreihe des Zuffenhauseners noch höher: genauer gesagt auf 580 PS, die den 992 zusammen mit dem serienmäßigen Allradantrieb in 2,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h katapultieren. 0,2 Sekunden weniger als beim Vorgänger sind das. Der auch von den 750 Newtonmetern verantwortete Schub wiederum endet erst bei 320 Kilometern pro Stunde.

Aber auch bei der Negativbeschleunigung setzt der Turbo in der Ahnenreihe neue Maßstäbe: Mit vergrößerten Bremsscheiben an Vorder- und Hinterachse stoppt er ebenfalls besonders vehement ab – auf Wunsch auch wieder mit der fortschrittlichen Keramikbremse PCCB. Serienmäßig ist dagegen die mitlenkende Hinterachse, die zusammen mit verbreiterter Spur dort für noch bessere Traktion sorgt. Da bleibt kein Auge trocken. Oder besser gesagt kein Wunsch offen. Und falls doch? Bieten optionale Sportpakete, -fahrwerk und -abgasanlage noch mehr Potenzial für ein fahrdynamisches Donnerwetter. Wir finden ja: Der neue Turbo stürmt nicht nur blitzschnell los, sondern überzeugt mindestens genauso zügig.