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Porsche 981 Bergspyder: Die wunderbare Leichtigkeit der Eins

Das kleine Porsche Einmaleins: Porsche 981 und 909 Bergspyder ergeben in Summe Spaß im Quadrat.

Text: Marko Knab Foto: Porsche 03.06.2019 1 min

Gemeinhin heißt es ja, dass man es alleine schwer hat im Leben. Aber ist das wirklich so? Wenn wir auf die Rennstrecke schauen, kommen uns da leichte Zweifel. Und der erste Eindruck trügt nicht: Hinter dem Lenkrad sitzt man? Allein. Die schnellsten Autos? Einsitzer. Und als Ziel am Ende des Rennens steht idealerweise? Richtig, die »1«.

Schnell ist da klar: Sogar Berge kann man versetzen, so ganz alleine. Zumindest mit dem richtigen Fahrzeug: dem 909 Bergspyder aus dem Jahr 1968 zum Beispiel. Mit gerade einmal 384 Kilogramm Gesamtgewicht und einem Leistungsgewicht von 1,39 PS/kg noch heute der effizienteste Porsche aller Zeiten. Das schreit nach Wiederholung. Was die Porsche Ingenieure mit ihrem Boxster-Versuchsfahrzeug auch gemacht haben. Unübersehbar, wer da Pate stand: der 909.

Kein Zufall auch, dass die 981 Bergspyder genannte Studie mit 393 Pferdestärken auf die Zahl »1« endet: Es handelt sich schließlich um ein Einzelstück mit einem Gewicht von einer Tonne und einem Sitzplatz. Fazit: Alleine hat man es leichter, zumindest in einem Porsche. Bleibt nur noch ein schwerwiegendes Problem: Welchen der beiden Spyder soll man da nur nehmen?