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King of Coolection: McQueens 917K in der »Brumos Collection«

Das beste Crossover? Kein neuer Superheldenfilm mit einem Dutzend Hollywoodstars. Sondern die kürzlich eröffnete »Brumos Collection« in Jacksonville, Florida. Und zwar dank zahlreicher eigener Exponate aus der Historie des porscheaffinen Rennteams, die dort auf den ikonischen 917K aus Steve McQueens »Le Mans« treffen.

Text: Jack Weil Foto: The Brumos Collection 06.02.2020 2 min

Manche sind einach für Hauptrollen gemacht. Steve McQueen zum Beispiel. Oder der Porsche 917K. Haben beide einst im Filmklassiker »Le Mans« bewiesen. Bei der neu eröffneten »Brumos Collection«, der privaten Sammlung des ehemaligen Rennteams, ist das jetzt nicht anders. Gut fünf Jahre nachdem sich die Crew aus dem Motorsport zurückgezogen hat, eröffnet unter dem Banner der Mannschaft in Jacksonville nämlich ein ganz besonderes Museum. Neben zahlreichen Fahrzeugen aus der eigenen und langen Rennhistorie des Teams das Herzstück der Ausstellung: Steve McQueens 917K mit der Chassisnummer 024.

Zwar kein Filmheld, aber dafür ein echter Siegertyp ist der ebenfalls ausgestellte Porsche 908, mit dem Jo Siffert und Vic Elford 1968 die Konkurrenz und die Nürburgring-Nordschleife bezwangen. Oder der ebenfalls präsentierte 917/10 CanAm-Spyder, der 1971 nicht nur als erster Porsche die rot-blauen Brumos-Farben trug, sondern mit seinem turboaufgeladenen Zwölfzylinder über 1.000 PS produzierte. Aber auch der legendäre 935 des Teams, der die IMSA einst mit rekordwürdigen acht Siegen in Serie dominierte, bekommt im neu gebauten Backsteingebäude eine Bühne. Genauso wie zahlreiche weitere Rennwagen mit schwäbisch-amerikanischer Vergangenheit.

Für zwanzig Dollar Eintritt bekommen die Besucher der »Brumos Collection« auf über 3.000 Quadratmetern insgesamt vierzig Autos aus Zuffenhausen und der Welt zu sehen, genießen aber auch interaktive Ausstellungselemente. Und können obendrein einen Besuch im integrierten Kino anhängen. Wie im Rennsport üblich ist aber gute Vorbereitung nötig: Die Tickets für die nur an Donnerstagen und Freitagen geöffnete Sammlung sind nicht spontan und vor Ort erhältlich, sondern müssen online reserviert werden. Wie schnell man sich dagegen durch die Ausstellung bewegt, ist dem eigenen (Renn-)Tempo überlassen.