All translations for this page: Other translations for this page:

Leipziger Roadmovies: Porsche in Autokino und Film

Autokinos erleben aktuell eine Renaissance – wenig überraschend, dass auch Porsche sein eigenes eröffnet. Das ist allerdings alles andere als gewöhnlich. Auf dem Leipziger Werksgelände bietet der Sportwagenhersteller unter dem Namen »Roadmovies« nämlich Kinogenuss in Kombination mit einem Fahrevent an. Filmgenuss und Porsche fahren ist aber nicht nur ein modernes Phänomen, wie unsere drei Filme beweisen.

Text: Marko Knab Foto: Porsche 26.06.2020 4 min

Heute eröffnet Porsche sein eigenes Autokino auf dem Werksgelände in Leipzig – unter dem Namen »Roadmovies« und mit dem Film »Bad Boys for Life«. Neben dem reinen Besuch des Autokinos ist dabei auch ein zusätzliches Fahrevent im Vorfeld möglich – also quasi eine Art eigener Roadmovie. Dabei gibt es verschiedenste Varianten, aus denen man wählen kann: Vom einfachen Besuch des Films über den »Logenplatz« bis hin zum ausgedehnten Fahrevent über zwei Stunden mit anschließender Filmvorführung ist alles möglich. Nur Stuntfahrten und Verfolgungsjagden sollte man vielleicht trotzdem unterlassen. Für alle, die es nicht nach Leipzig schaffen, haben wir drei weitere Filme gefunden, in denen ein Porsche prominent mitwirkt.

Spy Game / Porsche 912 (2001)

Ich sehe was, was du nicht siehst: nämlich einen Porsche 912. Oder etwa doch einen 911? Dass Robert Redford in »Spy Game« ein Auto aus Zuffenhausen fährt, ist klar. Aber welches? Das scheint wie viele andere Dinge im Film oft eine Frage der Wahrnehmung. Denn in einem Spiel aus Tarnen und Täuschen versucht Redford als Agent Nathan Muir seinen ehemaligen Schüler Tom Bishop, gespielt von Brad Pitt, zu retten. Ob das gelingt? So viel sei verraten: Am Ende fährt Redford sicher aus allem heraus. In einem Porsche 912, der damit auch aus dem Schatten seines Bruders 911 tritt. Und endlich auch einmal Filmheld sein darf.

Der schwarze Tiger / Porsche 911 »Turbo RS 2.7« (1978)

Nein, wir steigen nicht mit einem Chuck-Norris-Witz ein. Schließlich sind Regeln da, um gebrochen zu werden. Eins bleibt trotzdem immer gleich: Chuck Norris legt einen dominanten Auftritt hin. Auch im Film »Der schwarze Tiger« aus dem Jahr 1978. In der Rolle des ehemaligen Majors John T. Booker jagt er dort nämlich die Verantwortlichen eines Mordkomplotts gegen sich und seine ehemaligen Kameraden. In einem schwarzen 911. Mit riesigem Turboflügel vom G-Modell und Stoßstangen, die von einem Carrera RS 2.7 stammen könnten. Ja, richtig gelesen: Hier haben wir es zumindest optisch mit einem »Turbo RS 2.7« zu tun. Warum? Weil Chuck Norris.

Bullitt / Porsche 356C

Steve McQueen, wenig Worte und ein Porsche: richtig, da war was. Und nein, wir reden nicht von der Eröffnungsszene seines Monumentalwerks »Le Mans«. Sondern von einer Episode in seinem anderen ikonischen Automobilfilm. Gemeint ist natürlich »Bullitt« aus dem Jahr 1968. Aber nicht das namensgebende, dunkelgrüne Fahrzeug, sondern der Wagen seiner Freundin Cathy, gespielt von Jacqueline Bisset. Die lenkt nämlich ein champagnergelbes 356C Cabrio, in dem Frank Bullitt sogar ausnahmsweise auf dem Beifahrersitz Platz nimmt. Wortlos. Natürlich.


Weitere Infos zu Preisen, Programm und den verschiedenen Paketen, die man bei »Roadmovies« in Leipzig buchen kann, finden sich auf der von Porsche eigens eingerichteten Website.