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Digitale Revolution und mechanische Sensation

Digitalpionier Jans Koum mag’s gerne analog. Zumindest wenn’s ums Autofahren geht.

Text: Marko Knab Foto: Porsche 11.06.2019 1 min

Was läge näher, als als Gründer einer weltweit erfolgreichen Cyberfirma im Silicon Valley ein Elektroauto aus der unmittelbaren Nachbarschaft zu fahren? In einer digitalen Welt, die immer schneller und effektiver wird. Schlank und agil sollte der Wagen sein, wie die Apps, die man programmiert. Einer, der es so machen könnte, ist Jan Koum. 2009 bringt er mit Geschäftspartner Brian Acton den Instant-Messenger WhatsApp an den Start. In nicht einmal zehn Jahren revolutioniert er so die Kommunikation auf der ganzen Welt, ehe er seine Firma an Facebook verkauft.

Sein Auto: schnell und effektiv? Check! Schlank und agil? Natürlich! Erfüllt also alle Anforderungen, die sich eine Führungsfigur der digitalen Revolution nur wünschen könnte. Kann ja nur ein Elektroflitzer sein? Von wegen, ist nämlich ein Porsche 911 GT2 der Generation 993, Baujahr 1996. Und bei genauerer Betrachtung zeigt sich, warum die Führungsfigur der Digitalisierung auf den Zuffenhausener aus den 90ern setzt. Interaktiv ist der Wagen, gibt haptisches Feedback am Lenkrad, lässt sich intuitiv bedienen – und dank sechs Zylindern hat man auch quasi einen Hexa-Core im Heck.