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Giganten: James Dean und der Porsche 550 Spyder

»Träume, als würdest du für immer leben ...« James Dean starb mit nur 24 Jahren an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Was weiterlebt, ist der Mythos um seine Person und den 550 Spyder.

Text: Alexander Morath Foto: Marc Urbano 12.03.2019 2 min

Gleich und Gleich gesellt sich gern. Heißt es. Und trifft im Fall von James Dean und Porsche auch zu. Beide eint die unbedingte Entschlossenheit, gerne mal selbstbewusst über die Stränge zu schlagen. Immer authentisch, emotional dann sowieso. So verwundert es niemanden, dass James Dean bereits ein großer Fan der Marke war, als die Sportwagen aus Zuffenhausen noch Seltenheitscharakter auf den US-amerikanischen Highways hatten. Mitte der Fünfziger dann der Wunsch nach mehr. Mehr Leistung. 1955 tauschte der gefeierte Hollywoodstar seinen Porsche 356 gegen den noch schnelleren 550 Spyder. Wirklich einfahren konnte er ihn nie. Nur wenige Tage nach dem Kauf verunglückte Dean am Steuer seines silbernen Mittelmotor-Sportwagens tödlich. Was weiterlebt, ist der Mythos um die Person James Dean – und die Marke Porsche.

Anfang September 1955 standen in den USA fünf Exemplare des 550 Spyder zum Verkauf. James Dean sicherte sich einen davon.

Dank seiner Rolle im Film »Jenseits von Eden« avancierte Dean zum gefeierten Hollywood-Star. Vor seiner Schauspielkarriere wollte er Grand-Prix-Pilot werden.

Dean war bekennender Porsche-Fan und Besitzer eines 356 1500 Super Speedster, mit dem er auch an mehreren Rennen teilgenommen hatte. Anfang September 1955 gab er den Speedster in Zahlung und holte sich daraufhin den 550 Spyder.

»Kleiner Bastard«: Diesen Namen bekam Dean am Set des Films »Giganten« verpasst. Später prangte der Spitzname am Heck von Deans Spyder.

Am Freitag dem 30. September 1955 machte sich James Dean gemeinsam mit dem Porsche-Rennmechaniker Rolf Wütherich auf den Weg zu einem Rennen in Salinas, Kalifornien. Dean sollte dort nie ankommen.