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Gemischtes Doppel

Dilopie ist gemeinhin auch bekannt als »Doppeltsehen«. Man kann es aber auch im übertragenen Sinne betrachten: Zwei Le Mans-Sieger sprechen über zwei Siegerwagen aus Zuffenhausen, dazu gesellen sich ein paar Doppelbelichtungen. Oder, um es konkret zu sagen: Hans Herrmann trifft auf Timo Bernhard. Und der Porsche 917 KH auf den 919 Hybrid.

Text: Marko Knab Foto: Marko Knab · ramp.pictures 16.10.2020

»Die Engländer haben uns dann ein bisschen geholfen mit der Aerodynamik – wir hatten bis dahin nur an den Dämpfern und dem Fahrwerk gearbeitet und kamen nicht weiter. Als wir schließlich alle unangenehmen Dinge ausgemerzt hatten, war es ein Bombenauto. Klasse zu fahren, immer unter Kontrolle.«
Hans Herrmann über den 917 KH
»Der 919 Hybrid war das Highlight meiner Karriere. Ich war von Anfang bis Ende in das Programm involviert, und mit dem Le Mans-Gesamtsieg 2017 ... das war dann die Krönung!«
Timo Bernhard über den 919 Hybrid
»Ich glaube, außer den Regeln ist überhaupt nichts gleich geblieben. Früher war es ganz simpel: Gas, Bremse, Kupplung, Lenkrad – fertig, aus. Heute wird mit der ganzen Elektronik von der Box aus viel mehr mitgesteuert«
Hans Herrmann
»Die Begeisterung und die Leidenschaft der Fahrer sind unverändert groß. Wenn ich mit Hans spreche, verstehen wir uns sofort, auch wenn Jahrzehnte zwischen uns liegen. Die Technik hat sich dagegen komplett gewandelt. Wobei hier die Vorreiterrolle des Motorsports geblieben ist.«
Timo Bernhard