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Form follows Fun & Function

Schindelhauer hat das Fahrrad nicht neu erfunden. Aber schöner und agiler gemacht.

Text: Alexander Morath Foto: Presse 11.07.2019 2 min

Schindelhauer ist angekommen. Im urbanen Raum schon lange. Und seit Fahrräder wie Skulpturen in den eigenen vier Wänden zur Schau gestellt werden, nun, seit dieser hipsteresken Form der Raumausstattung auch im privaten. Das hat seinen Grund. Schließlich setzt Schindelhauer auf einen bis ins Mark verinnerlichten Purismus, der nicht nur zielgenau den Zeitgeist trifft, sondern der den Ingenieuren bei ihrer Konstruktion zugleich eine klare Gestaltungslinie vorgibt. Weniger ist da mehr.

Der Verzicht auf Überflüssiges spiegelt sich in minimalistisch gestalteten Fahrradrahmen wieder. Die entwickelt Schindelhauer selbst und verwendet dafür Materialien wie das hochwertige 6061er-Aluminium, das einen perfekten Kompromiss aus Leichtbau und Haltbarkeit darstellt. Unter diesen Bedingungen entsteht eine Symbiose aus maximaler Funktionalität und einem Design, das sich so geradlinig wie eine Einbahnstraße ausnimmt und das mit besonders großer Sorgfalt um sinnvolle Akzente ergänzt wird. Etwa um einen klassischen Ledersattel der englischen Traditionsmarke Brooks.

Schindelhauer mag es schlicht und elegant. Man könnte auch zeitlos dazu sagen. Dabei ist die Ästhetik längst nicht alles. Den Singlespeed- und Fixed-Gear- Bikes hat Schindelhauer innovative Technik auf den Rahmen geschneidert. Als erster Fahrradhersteller arbeitet Schindelhauer ausschließlich mit einem Zahnriemen-Antrieb, wofür man sich mit Gates CarbonDrive™ dann auch gleich den passenden Partner ins Boot geholt hat. Die Vorzüge so eines Zahnriemen-Antriebs liegen auf der Hand: kein Lärm, keine Wartung, kein Öl. Feine Sache. Nicht nur, wenn man das Fahrrad als Schmuckstück auf dem Parkett parkt. Sondern auch, wenn man damit ganz artgerecht den Asphalt unter die Räder nimmt.