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Ausgefuchst und zeitlos: 911 Targa 4S Heritage Edition

Nur gut zwei Wochen nach dem neuen 911 Targa 4S präsentiert Porsche die darauf basierende Heritage Design Edition. Und ehrt mit deren markanter Ausstattung nicht nur die 1950er-Jahre, sondern auch den damals produzierten 356. Fünf Dinge, die uns am neuesten und auf 992 Stück limitierten Elfer aufgefallen sind.

Text: Alfred Rzyski Foto: Porsche 02.06.2020 2 min

Wir sehen Rot

Nein, nicht wegen der Limitierung auf 992 Stück. Sondern wegen der Außenfarbe des Targa in der Heritage Design Edition. Neben den auf den Kotflügeln angebrachten »Spear«-Grafiken, den goldenen Details und historischen Logos ist die Metallic-Lackierung »Cherrymetallic« die Kirsche auf der Targa-Torte. Da wären aber auch noch die inneren Werte. Und damit der ebenfalls rot angehauchte Innenraum.

Immer noch ausgefuchst

Clever waren die Leute bei Porsche ja schon immer. So setzten sie schon bei den ersten Elfern auf besonders leichte und belastbare Felgen von Otto Fuchs. Gut sahen die von F. A. Porsche gezeichneten Räder dabei auch noch aus – und wurden als ikonische »Fuchsfelgen« selbst weltweit bekannt. Die Heritage Edition des Targa 4S knüpft geschickt an diese Tradition an und kommt passenderweise mit deren Neuinterpretation auf den Markt.

Halbe Sachen

Die Startnummer 50 auf beiden Türen verweist ja eigentlich auf das Jahrzehnt, auf das dieser exklusive Targa 4S Bezug nimmt. Man könnte es aber auch als Fingerzeig auf das zweifarbige Armaturenbrett verstehen: Es teilt sich nämlich ziemlich genau in der Mitte – in Beige und Bordeauxrot, auf Wunsch aber auch Beige und Schwarz. Egal welche Kombination, zu den Retro-Armaturen und phosphorgrünen Ziffern passt sie in jedem Fall.

Zeitlosmesser

Der Targa selbst dreht die Zeit optisch zurück. Der Chronograph 911 Targa 4S Heritage Design Edition misst sie. Zumindest theoretisch. Denn aus unserer Sicht ist das sowieso hinfällig: Sportwagen und Chronograph sind nämlich gleichermaßen zeitlos. Die von Porsche Design entwickelte Uhr erreicht das mit einer auf der Rückseite stilisierten Fuchsfelge, einem an das Armaturenbrett angelehnten Ziffernblatt und bordeauxrotem Leder am Armband.

Achtbare Leistungen

Unter der Karosserie setzt der Heritage-Targa auf die bewährte Technik des neuen 992 Targa 4S. Und die damit verbundenen 450-Biturbo-PS und Allradantrieb. Er erreicht so ziemlich respektable 3,6 Sekunden beim Sprint auf die 100 Kilometer pro Stunde, aber auch 306 km/h in der Spitze. Natürlich auch dank des Achtgang-Getriebes, das im Gegensatz zur Optik des Sondermodells eher auf die Technik der Gegenwart setzt.